Keine Verpflichtung zur maximalen Doppeltversicherung betreffend PV und KV bei der SVB und der GKK

Es scheint allseits Usus, sich in der Position als Landwirt/in mit Einkommensmehrbedarf (also per Arbeits-, Anstellungs-, Bedienstetenvertrag) maximiert doppelt versichern zu müssen. Richtig jedoch ist, dass lediglich der Unfallversicherungsanteil (UV-Anteil) für beide Betätigungsfelder (also Bäuerei und parallele unselbständige Erwerbstätigkeit) pflichtig ist. Nach entsprechendem Antrag auf Neuberechnung der seitens des Versicherungsnehmers/-pflichtigen geleisteten Beiträge (KV, PV) bei der SVB (Sozialversicherungsanstalt der Bauen) wird in den meisten fällen ein merkliches Beitragsguthaben zugunsten des Landwirtes ermittelt und diesem auf Antrag entweder beitragsmäßig gut gehalten oder auf dessen GIRO-Konto überwiesen/erstattet. Der respektive Antrag ist in der Tat rückwirkend für 3 Kalenderjahre sowie für die künftige Berechnung, also im voraus, stellbar.

Erneut wichtiger Hinweis: Es entspricht einem Trugschluss, wenn der Versicherungsnehmer (VN) der Überzeugung ist, bei doppelter oder dreifacher Einzahlung von PV-Beiträgen (Beiträgen zur Pensions-/Rentenversicherung) im rentenfähigen Alter die doppelte oder dreifache Pension/Rente zu erhalten. Zur Ermittlung der Effektivrente werden die PV-Beiträge lediglich kalkulatorisch, also zwecks Erhalt eines Misch- oder Mittelwertes heran gezogen.

Kontaktieren Sie uns, wir übernehmen auch jenes Mandat für Sie.

Tom Landon, DSC, www.mycore.global

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